Kleinengstinger Sauerbrunnen

Wissenswertes über den Säuerling von Kleinengstingen

Kleinengstinger Sauerbrunnen

Im Trockenjahr 1580 wurde der Kleinengstinger Säuerling auf der Suche nach Wasser gefunden. Es ist die einzige Mineralquelle der gesamten Weißjura-Hochfläche und in den eingetieften Tälern zwischen Hochrhein und dem Main-Durchbruch.
Dieses Sauerwasser dient als Heilwasser bei der Bevölkerung und in den umliegenden Dörfern. In der Chronik finden sich als Liebhaber und Abnehmer die Äbte von Zwiefalten und Untermarchtal, die Schlossherrschaft von Lichtenstein und viele andere mehr.
Im Jahre 1938 wurde das Brunnenhäuschen aus Honauer Kalktuff erbaut und ist bis heute unverändert. Das Mineralwasser wird aus relativ geringer Tiefe gewonnen und mittels einer Gestängepumpe emporgehoben.
Der Wasserstand im Schacht ist jahreszeitlich unterschiedlich und daraus ergibt sich eine starke Schwankung in der Ergiebigkeit dieser Mineralquelle. Das Mineralwasser ist ein Calcium-Hydrogenkarbonat-Säuerling von geringer Ergiebigkeit und einer durchschnittlichen Temperatur von 8 bis 9° C. Im Sommer können täglich bis zu 1200 Liter entnommen werden.

Eine Magisterarbeit aus dem Jahre 1719 ist bei der Gemeinde Engstingen, als Neuauflage aus dem Jahr 2001, erhältlich.

Ausführliche Informationen als PDF-Download (110,9 KB)

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